Aktuelles2023-01-31T20:56:28+00:00

Januar 31, 2023

Stellenangebote bei Kunststofftechnik ROS

Wir suchen Dich!

Komm‘ in unser Team!

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

– Schichtführer Spritzerei (m/w/d)
– Verfahrensmechaniker (m/w/d)
– Werkzeugmechaniker (m/w/d)
– Produktionsmitarbeiter (m/w/d)
– Elektroniker f. Betriebstechnik (m/w/d)
– Ausbildung Verfahrensmechaniker (m/w/d)

Vollzeit, in Schweinfurt

Du hast Lust, ein Teil von unserem Team in Schweinfurt zu sein?
Dann schicke uns eine Nachricht an: bewerbung@ros-coburg.de

Dezember 30, 2022

Fast die 50 Berufsjahre voll gemacht: Kunststofftechnik ROS verabschiedete Klaus Braun in den Ruhestand

SCHWEINFURT / GRAFENRHEINFELD – Der 22. Dezember war der letzte Arbeitstag für Klaus Braun. Offiziell zum 31.12. verabschiedet sich der heute 62-Jährige aus Grafenrheinfeld aus dem Berufsleben. Nach stolzen 47 Jahren und vier Monaten bei der Kunststofftechnik ROS GmbH & Co. KG in Schweinfurt.

Wobei das nur bedingt so stimmt. Denn Braun begann 1975 als Jungarbeiter bei Kugelfischer, später FAG. 1995 ging daraus das eigenständige, mittelständische Unternehmen Kunststofftechnik ROS hervor, das seitdem in der Silbersteinstraße in Schweinfurt beheimatet ist. Zu den übernommenen Mitarbeiter gehörte Klaus Braun, der bis zuletzt als Einrichter in der Spritzerei tätig war.

„Ich habe Dich damals als Praktikant kennen gelernt, mich bei Euch ´aufgeschlaut´ und meine Diplom-Arbeit geschrieben“, erinnerte sich der heutige Geschäftsführer von Kunststofftechnik ROS Werner Beuerlein an die gemeinsamen Anfangszeiten und zitierte aus alten Zeugnissen: Klaus Braun sei „arbeitsfreudig und sauber“ gewesen, „aufrichtig und natürlich“ und „kameradschaftlich und hilfsbereit“. Alles Eigenschaften, die Beuerlein über die Jahre bestätigen konnte.

Der Ausstieg aus dem Großkonzern habe eine Zäsur bedeutet. Gerade wegen der Verlagerung der Arbeitsstätte in das Schweinfurter Gewerbegebiet Hafen. „Beim Umzug hatte ich Urlaub…“, grinste Braun bei seiner feierlichen Verabschiedung, zu der auch ehemalige Arbeitskollegen, die längst im Ruhestand sind, eingeladen wurden. Das Unternehmen nutzt die neue Chance und fokussiert sich auf das Spritzgießen von Wälzlagerkäfigen und technischen Komponenten.

„Er hat uns nie im Stich gelassen, hat auch oft samstags gearbeitet und schaute auch am Sonntag mal rein“, lobte Werner Beuerlein, der es gerne gesehen hätte, wenn Klaus Braun die 50 Jahre im Unternehmen voll gemacht hätte. „Aber er wollte sich nicht überzeugen lassen. Ihn gehen zu lassen, das fällt uns nicht leicht!“

Für seine langjährige Lebensgefährtin Simone Weber gab´s einen Blumenstrauß, für Klaus Braun ein mit goldener Farbe angesprühtes Erinnerungsgeschenk. „Ein Teil, das Dich Dein Kunststoff-Berufsleben verfolgt hat“, so der Geschäftsführer.

Im Ruhestand nun will Braun sich in erster Linie um sein Haus in Grafenrheinfeld kümmern. „Da gibt´s immer was zu machen. Und meine Frau hat angeblich auch schon eine Liste angefertigt, was alles zu tun ist“, lacht der Mann, der ab 1. Januar 2023 offiziell Rentner ist.

Das Bild mit den sechs Personen zeigt von links: Geschäftsführer Werner Beuerlein, Lebensgefährtin Simone Weber, der verabschiedete Klaus Braun, Betriebsleiter Rolf Grieshober, Personalleiter Benjamin Schmölz und Fertigungsleiter Alexander Neder

Weltmeister-Unternehmen: Kunststofftechnik ROS feierte erfolgreiche Schweinfurter Kampfsportler aus dem eigenen Team

SCHWEINFURT – Global aktiv ist die Kunststofftechnik ROS GmbH & Co. KG, ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen. Seit 1994 ist es in der Schweinfurter Silbersteinstraße ansässig und hat in diesem Jahr wieder einen Weltmeister unter seinen Mitarbeitern. Sogar einen dreifachen!

In Cardiff in Wales veranstaltete der Verband WKU World Ende Oktober eine Kampfsport-WM, bei der Alex Krug gleich drei Titel im Kumite Karate abräumte. Er siegte in den Klassen 35+, 45+ und für das „Team Germany“. 2018 gelang ihm das schon mal. Krug war für Superior-SW Türkiyemspor SV 12 am Start, einer Abteilung des Schweinfurter Gesamtvereins, dessen Vorstand Yusuf Ülgül genauso zu einer Feierstunde ins Firmengebäude kam wie Abteilungsleiter der Boxabteilung Roman Karlin.

Die Wertschätzung für die Sportler zeigt sich bereits im Außenbereich der Firma. Für Aufmerksamkeit sorgen dort die verschiedenen Banner am Zaun: „Wir haben nicht nur gROSsartige Produkte, sondern auch gROSsartige Mitarbeiter.“

Geschäftsführer Werner Beuerlein zeichnete mit einem Geschenk und einer Urkunde auch Kelly Kloos aus, die im Kick-Boxen Vize-Weltmeisterin wurde. Und Julian Strygun von ebenfalls Superior Türkiyemspor holte genauso wie Krug den Titel eines Weltmeisters nach Schweinfurt. Er war bei der kleinen Feierstunde leider verhindert.

Kunststofftechnik ROS fördert junge Talente nicht nur in Ihrer Freizeit. Beuerlein betonte: „Wir sind jederzeit offen für Nachwuchs, sei es für ein Praktikum, eine Betriebsbesichtigung oder falls jemand als Quereinsteiger das Team in den unterschiedlichsten Berufen ergänzen will.“ Das Motto des Unternehmens lautet: „Wir wollen was bewegen!“

„Unsere Produkte gehen in die ganze Welt. Da passt es, dass wir jetzt einen Weltmeister haben“, fand Beuerlein das für einen perfekten Anlass für ein Mittagessen mit nahezu allen seiner knapp über 50 Mitarbeiter, die in Schweinfurt Lagerkäfige und andere rotationssymmetrische technische Teile aus Kunststoff für die Wälzlagerindustrie weltweit fertigen.

Übrigens holte sich 2019 mit Ahmad Reshad Omari ein weiterer Mitarbeiter von Kunststofftechnik ROS den Titel bei der WKU Weltmeisterschaft damals in Bregenz. Er startet für das Kraftwerk Schweinfurt. Und möchte im Oktober 2023 wieder dabei sein, wenn die WM in Calgary in Kanada stattfindet.

Die Kunststofftechnik ROS will auch dann als Sponsor und Unterstützer auftreten und den Sportlern sowie ihren Mitarbeitern die weite Reise und den Aufenthalt ermöglichen.

Am Beispiel der Sportler betont Betriebsleiter Rolf Grieshober, dass bei Kunststofftechnik ROS „mehrere berufliche Werdegänge und Wege möglich sind“. Vorbildlich läuft im Unternehmen die Integration. Ungelernte können als Quereinsteiger anfangen, werden intern ausgebildet und zusätzlich geschult. Nach der Lehre besteht die Möglichkeit, sich bei der IHK z.B. als „Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik – Fachrichtung Formteile“ weiterzubilden. Und das ohne finanzielle Einbußen.

Unsere Bilder zeigen die Sportler und die Verantwortlichen des Unternehmens am Tag der kleinen Feier vor dem und im Gebäude in der Silbersteinstraße.

Nach oben